Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde

Projekt zum Universitätsjubiläum

"Studentische Protestkultur an der CAU" 

 

Demonstration

Demonstration gegen Fahrpreiserhöhungen und Polizeigewalt. Kiel 1968.
Foto: Friedrich Magnussen.

Mit freundlicher Genehmigung des Stadtarchivs Kiel.

 

 

Protest

11.12.14 Demonstration „Uni ohne Geld“ 
Foto: Svenja Zuleger 

 

Seit der Wiederaufnahme des Lehrbetriebs an der Christian-Albrechts-Universität im November 1945 haben sich Studierende zu unterschiedlichsten Themen eine Stimme verschafft: Studierende protestierten gegen Fahrpreiserhöhungen und Polizeigewalt, gegen Professoren, die in der Zeit des Nationalsozialismus Teil des NS-Systems waren, gegen Änderungen im Hochschulgesetz, für bessere Studienbedingungen etc.

Ein studentisches Lehrforschungsprojekt am Seminar für Europäische Ethnologie/ Volkskunde dokumentiert die vielfältigen Formen studentischen Widerstands und Protests, ergänzt Quellenmaterial wie Flugblätter oder Protokolle mit Zeitzeugeninterviews und kontextualisiert diese vielfältigen Quellen mit zeithistorischen Hintergründen. In der Präsentation am 18.11.2015 werden die Ergebnisse des Projekts, die in einem Projektband dokumentiert sind, der Öffentlichkeit vorgestellt. In einer Diskussionsrunde berichten Zeitzeug/innen aus ihren Erinnerungen an Protestaktionen.

Das studentische Projekt wird im Rahmen des 350-jährigen Universitätsjubiläums durch den Sonderfonds der CAU und die Philosophische Fakultät gefördert.

Leitung: Prof. Dr. Markus Tauschek

Studentische Projektteams:

1960er Jahre:             Jörn Borowski und Tim Uekert

1968 und die Folgen:  Karoline Liebler, Kristine Enns, Maren Pusback, Hannah Kemper
                                    und Andrea Nolte

1970er Jahre:              Marina Adamovic, Shakira Jimenez, Jan Husemann und
                                    Lars Vollertsen

1980er Jahre:              Florian Groth und Alisa Woronow

1990er Jahre:              Elif Ayhan und Sandra Awe

2000er bis heute:        Simone Braun, Svenja Zuleger und Alina Neumann