Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde

Kieler Blätter zur Volkskunde

Die "Kieler Blätter zur Volkskunde" sind die Zeitschriftenreihe des Seminars für Europäische Ethnologie/Volkskunde. Sie erscheinen einmal jährlich im Kommissionsverlag Walter G. Mühlau, Kiel (ISSN 0431-8030) und werden von Prof. Dr. Sonja Windmüller, Dr. Nils Hansen und Dr. Katharina Schuchardt herausgegeben.

Kontakt

Die Redaktion der Kieler Blätter zur Volkskunde ist unter der E-Mail-Adresse redaktion@volkskunde.uni-kiel.de zu erreichen.

Anschrift:

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Olshausenstr.40
24098 Kiel

In den vergangenen Jahrgängen (2005-18) erschienen folgende wissenschaftliche Aufsätze:

50 (2018)

  1. Silke Göttsch-Elten: "Der Bauernhof ist der ideale Ort, um Menschen zu berühren...". Vermarktungsstrategien von Ländlichkeit in der Spätmoderne. S. 5-16
  2. Frank Trende: "Holla, Holla, was hör ich hier sagen". Zwei Zufallsfunde zu David und Goliath in Dithmarschen. Karl Viktor Müllenhoff zum 200. Geburtstag. S. 17-43
  3. Cornelia Eisler: InternationaleVolkskunde? Fachgeschichte und Minderheitendiskurs in der Zwischenkriegszeit. Anmerkungen zum Projekt Forschendes Lernen im Wintersemester 2016/17 am Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. S. 45-46
  4. Sten Fink: Die 'Sudetendeutsche Volkskunde' Emil Lehmanns. Eine Untersuchung der geographischen Terminologie hinsichtlich deutsch-nationalistischer Anschlussbetrebungen. S. 47-65
  5. Nele Menze/Krister Steffens: Jüdische Volkskunde. Eine Betrachtung der 'Inter-/Transnationalität' der Jüdischen Volkskunde am Beispiel der Mitteilungen zur Jüdischen Volkskunde. S. 67-102

 

49 (2017)

  1. Kai Detlev Sievers: Gesellschaftliche und pädagogische Intentionen deutscher Mädchenbücher in den 1930er Jahren. S. 7-26
  2. Lars Mischak: Beheimatungsstzrategien im Kriegseinsatz. Narrative deutscher Soldaten über ihre Zeit in Afghanistan. S. 27-89

 

48 (2016)

  1. Carel Bruch: Soziale Praktiken in urbanen Gemeinschaftsgärten. Keimzellen für nachhaltige Entwicklung. S. 7-54
  2. Gundula Hubrich-Messow: Die nächtliche Trauung - ein rätselhaftes Erzählmoment. S. 55-65
  3. Vera Tönsfeldt: (Alimentäre) Praxen der Partizipation. Solidarisch - lecker - herrschaftsfrei. Eine Vokü in Kiel. S. 67-103
     

47 (2015)

  1. Alexander Diehl: Agency und politische Handlungsräume - zur Formierung einer Kieler Protestbewegung gegen Bebauung städtischen Raumes durch einen privaten Investor, S. 7-35
  2. Nikola Nölle: "Wir können froh sein, dass wir überhaupt fahren dürfen" - zur Handlungsmacht von Frauen in der Fixed-Gear-Szene, S. 37-65
  3. Jessica Scheller: Migrierte Dinge - zur Erinnerungskultur türkischer und kurdischer Frauen, S. 67-87
  4. Anna Siebert: Ein Rucksack voller Geschichten - narrative Identitätskonstruktionen durch Backpacking, S. 89-125  
     

46 (2014)

  1. Carolin Barez: Flashmobs. Zur Transformation eines sozialen Phänomens, S. 7-38
  2. Hilke Eckardt: "Die stärkste Macht sind Sie selbst!" Zur kulturellen Konstruktion des optimierten Selbst in Ratgebern, S. 39-68
  3. Cornelia Eisler: Georg Schreiber und die Forschungsstelle für Auslanddeutschtum und Auslandkunde in Münster, S. 69-84
  4. Maike Lange: Der Kindergarten wird geschlossen! Vom Verschwinden eines sozialen Raumes, S. 85-106
  5. Siegfried Neumann: Richard Wossidlo und Heinrich Tiedemann. Der "Volksprofessor" und sein Helfer in Südwestmecklenburg, S. 107-120
  6. Jana Wilkens: "Der Mensch als Ware?" Zur Nutzung öffentlicher Vorbilder in der Konsumgesellschaft, S. 121-162
     

45 (2013)

  1. Silke Göttsch-Elten: Kriegslandschaften und touristische Eroberungen: Düppel 1864. Zur Konstitutierung einbes deutschen Erinnerungsortes um 1900, S. 7-27
  2. Maria Grewe: Scheidung als kulturelles Phänomen: Wie Frauen eine Scheidung erinnern, S. 29-48
  3. Maxi Heyenbruch: "Containern" - ethnografische Überlegungen zum Umgang mit Lebensmittel zwischen Protest und Alltagsstrategie, S. 49-67
  4. Sabine Kienitz: Von Akten, Akteuren und Archiven. Eine kleine Polemik, S. 69-82
  5. Juliane Kühne: "Die verlorenen Dinge" - zum Umgang mit dem kriegsbedingten Verlust biografischer Objekte, S. 83-104
  6. Sven Reiß: Fotografie im Wandervogel. Ein Beitrag zur privaten Praxis bürgerlicher Fotografie im Kaiserreich, S. 105-140
     

44 (2012)

  1. Kai Detlev Sievers: Moderne Haushaltsökonomik um 1900, S. 5-37
  2. Peter Dragsbo: Sein oder wählen. Sprache und Identität. Sprachwechsel in Angeln 1800-1850 aus kulturhistorischer Sicht, S. 39-51
  3. Theresa Borgardt: Landschaftswahrnehmung und Windkraftanlagen - Zur Aushandlung von Landschaftsmerkmalen im Kontext von erneuerbaren Energien, S. 53-85
  4. Ina Wulff: "Obwohl wir uns eigentlich ganz nett fanden" - Von der Wahrnehmung der Ankunft der Vertriebeneen aus Perspektive der Aufnahmegesellschaft und über die Erfahrung von Differenz in der Nachkriegsgesellschaft, S. 87-128
  5. Konstanze Schlegelberger: Das ERASMUS-Austauschsprogrammm als Weg in eine transkulturelle Identität?, S. 129-155
     

43 (2011) 

  1. Markus Tauschek: Wettbewerbe. Studentische Skizzen zur Praxis des Kompetitiven - zur Einführung, S. 7-12
  2. Maren Mecke Matthiesen: "Gold für Passade" - Biografie eines Wettbewerbs. Zur sozialen Dimension einer kompetitven Form, S. 13-32
  3. Maike Lange: Wettbewerb oder Fortbildung? Die Wertungen beim Landesmusikfest des Musikverbandes Nord, S. 33-51
  4. Janine Prott: Wettkampf ohne Wettbewerb? Von Sieg und Gewinn im Marathon, S. 53-83
  5. Christoph Schulz: Architektur und Wettbewerb. Die Umgestaltung der Schwentinemündung, S. 85-99
  6.  Hendrik Kren: Der "Bundesliga-Skandal" 1970/71 und der mediale Diskurs über einen wettbewerbskonformen Sport, S. 101-115
  7. Felix Heuer: Zur medialen Inszenierung von Konkurrenz: "Unser Song für Deutschland", S. 117-133
  8. Maren Glander: Schaustück, Staubfänger, Steh-im Weg. Vom Umgang mit Medaillen und Pokalen, S. 135-153

42 (2010)

  1. Markus Tauschek: Denkmal wider Willen? Kulturanthropologische Perspektiven auf einen Kieler Konflikt, S. 5-22.
  2. Nina Jebsen: Das Grenzland als sprachliches „Kampfgebiet“ Nordschleswig von 1920 bis 1940, S. 23-60.
  3. Fabian Preuß: Glinde. junge Stadt im Grünen. Lokale Identität im suburbanen Raum, S. 61-85.
  4. Torsten Rabold: Fußballvereine und Fankultur: Identitätsstiftende Aspekte jenseits des Balles, S. 87-122.
  5. Arne Kunz: Die faszinierende Welt von World of Warcraft, S. 123-143.
     

41 (2009)

  1. Silke Göttsch-Elten/Ingo Kolar: Kieler Blätter zur Volkskunde 1969-2009, S. 5-7.
  2. Silke Göttsch-Elten: Richard Wossidlo – ein Pionier der wissenschaftlichen Volkskunde, S. 9-20.
  3. Alexa Färber: Interkulturelle Situationen: Zur Temporalität von Differenz in einer Kreuzberger Nachbarschaftsinitiative, S. 21-35.
  4. Lucia Blank: Das Regionalmagazin Schleswig-Holstein – Zur Medialisierung des Selbstverständnisses des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes, S. 37-74.
  5. Karen Heide: Die Ansveruswallfahrt bei Ratzeburg – die Geschichte einer Wallfahrt und ihrer veröffentlichten Wahrnehmung, S. 75-102.
     

 40 (2008)

  1. Kai Detlev Sievers: In memoriam Leopold Kretzenbacher (1912-2007), S. 7-11.
  2. Kai Detlev Sievers: Der „Dächerkrieg“ vor dem Ersten Weltkrieg. Ein Konfikt um Deutungshoheit im sozialkonservativen Milieu, S. 13-58.
  3. Anna Christine Sophia Buck: „Düppel, 18. April 1864” – Repräsentation, Identifkation und Erinnerung. Zum Umgang mit Cultural Heritage, S. 59-92.
  4. Jenni Boie: Volkstumsarbeit und Grenzregion. Volkskundliches Wissen als Ressource regionaler Identitätspolitik um 1920, S. 93-117.
  5. Nina Jebsen: Leben in der Minderheit. Eine empirische Untersuchung zur Identitätskonstruktion der deutschen Minderheit in Dänemark, S. 119-153.
  6. 6) Kristiina Porila: Die Rockgruppe Ruja – „Kreutzotterzeilen“ in der estnischen Rockmusik der 1970er Jahre?, S. 155-183.
     

38/39 (2006/2007)

  1. Andreas Schmidt: Stoffgeschichten. Eine Forschungsperspektive für die Europäische Ethnologie/Volkskunde?, S. 7-22.
  2. Inge Adriansen: Die 12 Metamorphosen von Düppel – eine Kulturlandschaft im Dienst der Erinnerungspolitik, S. 23-49.
  3. Silke Göttsch-Elten: „...das die Steine auf dem Ascheberg sich von selbst empor gerichtet...“. Eine Denkmalsetzung 1862 in Schleswig-Holstein, S. 51-70.
  4. Kai Detlev Sievers: Die Darmstädter Gesellschaft für Heimkultur. Vorschläge zum Bauen und Wohnen in Deutschland und der Schweiz vor dem Ersten Weltkrieg, S. 71-148.
  5. Kathrin Sinner: Leben im Bauwagen. Zum medialen Diskurs einer Lebensform in Hamburg, S. 149-183.
     

37 (2005)

  1. Jürgen Beyer: Ein Husumer Gebetsheiler (1680/8– vom Bankrotteur zur Heiligenfigur, S. 7-21.
  2. Carsten Drieschner: Living history als Freizeitbeschäftigung – Der Wikingerverein „Opinn Skjold e.V.“ in Schleswig, S. 31-61.
  3. Markus Tauschek: Zur Relevanz des Begriffs Heimat in einer mobilen Gesellschaft, S. 63-85.
  4. Claudia Ohlsen: „Den Deekelsener musst du dir vom Herzen her erschließen.“ Region als mediale Inszenierung. Angeln als Schauplatz der Fernsehserie „Der Landarzt“, S. 87-118.
  5. Jördis Erich: Olé, hier kommt der THW. Zur Festivalisierung einer Sportveranstaltung, S. 119-152.
     

 Eine Liste mit allen seit 1969 in den Kieler Blättern zur Volkskunde veröffentlichten wissenschaftlichen Aufsätzen finden Sie hier.