Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde

Prof. Dr. phil. Sonja Windmüller

Johanna-Mestorf-Straße 5, R. 205 a
Telefon: +49 431 880-3183
Telefax: +49 431 880-1705
windmueller@volkskunde.uni-kiel.de

Sprechstunde

  • in der vorlesungsfreien Zeit: nach Absprache per Email
  • im Semester: jeden Mittwoch von 14 - 15 Uhr
    nach vorheriger Anmeldung per E-Mail

Informationen über Prof. Dr. phil. Sonja Windmüller

Vita

  • seit 10/2018 W3-Professur für Europäische Ethnologie/Volkskunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • 10/2017 Einreichung der Habilitationsschrift „Konjunkturen. Zur Idee des Rhythmischen in der Ökonomik“ an der Universität Hamburg, Fakultät für Geisteswissenschaften; Habilitationskolloquium 02/2019
  • SoSe 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Jena, Seminar für Volkskunde/Kulturgeschichte
  •  2013 f. Forschungsstipendiatin der Isa Lohmann-Siems Stiftung, interdisziplinäres Projekt „Verrückt, Verrutscht, Versetzt. Zur Verschiebung von Gegenständen, Körpern und Orten“
  • WS 2011/12 Vertretung der W3-Professur am Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie der Universität Hamburg
  • 2006-2012 Juniorprofessorin am Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie der Universität Hamburg
  • 2005-2018 Geschäftsführung Hessische Vereinigung für Volkskunde e.V.
  • 2004 ff. Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten (Frankfurt/Main, Hamburg, Jena, Kiel, Marburg, Wien)
  • 2002 Promotion im Fach Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg mit der Arbeit „Die Kehrseite der Dinge. Müll, Abfall, Wegwerfen als kulturwissenschaftliches Problem“ (von 06/1999 bis 09/2001 unterstützt durch ein Stipendium der Hessischen Graduiertenförderung)
  • 1989-1997 Studium der Europäischen Ethnologie/Volkskunde, Germanistik, Medienwissenschaft, Philosophie in Marburg und Wien; Magisterabschluss an der Philipps-Universität Marburg mit der Arbeit „Ziegenhainer Salatkirmes. Zur Folklorisierung eines Volksfestes“

Interessensgebiete und Arbeitsschwerpunkte

 Materielle Kultur

  • Forschungen zur materiellen Kultur der Moderne, Interferenzen Mensch-Ding, Stofflichkeit, Dinge in Bewegung: Beiträge zur Empirie und Theoriebildung
  • kulturwissenschaftlich-volkskundliche Abfallforschung, u. a. zur Frühphase der modernen Müllwahrnehmung und -beseitigung im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert
  • Museumstheorie und -praxis
     

Kulturwissenschaftliche Bewegungs- und Rhythmusforschung

  • Forschungsprojekt „Prinzip Rhythmus. Ideen, Praktiken und kulturtheoretische Potentiale eines Bewegungsmusters“
  • Rhythmuserziehung/pädagogische Tanzprojekte
  • Paraden als (urbanes) Bewegungsformat, Bewegung und (urbaner) Raum
  • materiale Dimension (explorative Studien zu Metronom, Wiege, Rhythmus-Set)
  • Bewegung und Methodologie
     

Kultur der Ökonomie

  • Ordnungssysteme und Normungsprozesse, kulturelle Dimensionen technischer Normung
  • Materialisierungen und Performanzen des Wirtschaftlichen
  • Rhythmusvorstellungen und Praktiken des Rhythmischen in der Ökonomik
     

Wissenschaftsforschung

Brauch- und Festforschung

  • Phänomene und Prozesse der Folklorisierung, am Beispiel des nordhessischen Heimat- und Trachtenfestes „Ziegenhainer Salatkirmes“

Publikationen

Monographien und Herausgeberschaften

  • [Hg., gem. mit Thomas Schindler, Carsten Sobik] Handwerk. Anthropologisch, historisch volkskundlich. Marburg 2017 (= Hessische Blätter für Volks- und Kulturforschung NF 51).
  • [Hg., gem. mit Daria Dittmeyer und Jeannet Hommers] Verrückt, Verrutscht, Versetzt. Zur Verschiebung von Gegenständen, Körpern und Orten. Berlin 2015 (= Schriftenreihe der Isa Lohmann‐Siems Stiftung Bd. 8).
  • [Hg., gem. mit Inga Klein] Kultur der Ökonomie. Zur Materialität und Performanz des Wirtschaftlichen. Bielefeld 2014.
  • [Hg., gem. mit Harm‐Peer Zimmermann] Sound des Wunderhorns. Kulturwissenschaftliche Resonanzen auf Bob Dylan. Berlin 2014.
  • [Hg.] Hamburg grün geblickt. Ethnographische Expeditionen im urbanen Raum. Münster u. a. 2012 (= Studien zur Alltagskulturforschung Bd. 9).
  • [Hg., gem. mit Karl Braun, Claus‐Marco Dieterich, Petra Naumann] Martin Scharfe: Signaturen der Kultur. Studien zum Alltag & zu seiner Erforschung. Marburg 2011.
  • [Hg., gem. mit Beate Binder, Thomas Hengartner] Kultur – Forschung. Zum Profil einer volkskundlichen Kulturwissenschaft. Münster u. a. 2009 (= Studien zur Alltagskultur‐forschung Bd. 6).
  • [Hg., gem. mit Kathrin Bonacker] Tanz! Rhythmus und Leidenschaft. Marburg 2007 (= Hessische Blätter für Volks‐ und Kulturforschung Bd. 42).
  • [Hg., gem. mit Saskia Frank] Normieren, Standardisieren, Vereinheitlichen. Marburg 2006 (= Hessische Blätter für Volks‐ und Kulturforschung Bd. 41).
  • Die Kehrseite der Dinge. Müll, Abfall, Wegwerfen als kulturwissenschaftliches Problem. Münster u. a. 2004 (zugl. Marburg, Univ., Diss. 2002).
  • Mitherausgeberin der „Kieler Blätter zur Volkskunde“ (ab 2019)
  • Mitherausgeberin der Reihe „Studien zur Alltagskulturforschung“ am Hamburger Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie (2006‐2013)
     

Aufsätze (Auswahl)

  • Verstoffwechselungen des Zukünftigen. Zur Kultur der Prognostik. In: Oliwia Murawska (Hg.): Grenzgänger. Festschrift für Prof. Dr. Andreas Hartmann. Bonn, Münster 2018 (= Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde 62./63. Jahrgang 2017/18), S. 361-373.
  • Müll – Zeichen – Kultur. Überlegungen zu Abfallwissenschaft als Kulturwissenschaft. In: Simone Schiedermair (Hg.): Deutsch als Fremd- und Zweitsprache & Kulturwissenschaft. Zugänge zu sozialen Wirklichkeiten. München 2018, S. 173-186.
  • Do it … with Rubbish. Zum Wechselverhältnis von Do it yourself und Abfall(-diskurs). In: Nikola Langreiter, Klara Löffler (Hg.): Selber Machen. Diskurse und Praktiken des „Do it yourself“. Bielefeld 2017, S. 287-305.
  • Affront des Stofflichen. Zur materialen Präsenz von Müll und Abfall. In: Karl C. Berger, Margot Schindler, Ingo Schneider (Hg.): Stofflichkeit in der Kultur. Wien 2015, S. 228-236.
  • [ab‐, ein‐, über‐]schreiten. Zur Verschiebung von Parade‐Routen und ‐Räumen. In: Daria Dittmeyer, Jeannet Hommers, Sonja Windmüller (Hg.): Verrückt, Verrutscht, Versetzt. Zur Verschiebung von Gegenständen, Körpern und Orten. Berlin 2015 (= Schriftenreihe der Isa Lohmann‐Siems Stiftung Bd. 8), S. 92‐118.
  • [gem. mit Daria Dittmeyer und Jeannet Hommers] Vorwort. In: Daria Dittmeyer, Jeannet Hommers, Sonja Windmüller (Hg.): Verrückt, Verrutscht, Versetzt. Zur Verschiebung von Gegenständen, Körpern und Orten. Berlin 2015 (= Schriftenreihe der Isa Lohmann‐Siems Stiftung Bd. 8), S. 7‐14.
  • Rhythmen (in) der Ökonomie. Kulturanalytische Schlaglichter auf eine Denk‐ und Praxisfigur. In: Inga Klein, Sonja Windmüller (Hg.): Kultur der Ökonomie. Zur Materialität und Performanz des Wirtschaftlichen. Bielefeld 2014, S. 57‐80.
  • [gem. mit Inga Klein] Kultur(en) der Ökonomie. Einleitendes. In: Inga Klein, Sonja Windmüller (Hg.): Kultur der Ökonomie. Zur Materialität und Performanz des Wirtschaftlichen. Bielefeld 2014, S. 7‐16.
  • Recycling. In: Stefanie Samida, Manfred K.H. Eggert, Hans Peter Hahn (Hg.): Handbuch Materielle Kultur. Bedeutungen, Konzepte, Disziplinen. Stuttgart, Weimar 2014, S. 104‐109.
  • Wie und mit welchen Folgen Bob Dylans Müll öffentlich wurde. Überlegungen zur Abfalltheorie, ausgehend von einem Fallbeispiel. In: Sonja Windmüller, Harm‐Peer Zimmermann (Hg.): Sound des Wunderhorns. Kulturwissenschaftliche Resonanzen auf Bob Dylan. Berlin 2014, S. 159‐173(leicht ergänzter Wiederabdruck).
  • [gem. mit Harm‐Peer Zimmermann] Sound des Wunderhorns. Kulturwissenschaftliche Resonanzen auf „Bob Dylan“. In: Sonja Windmüller, Harm‐Peer Zimmermann (Hg.): Sound des Wunderhorns. Kulturwissenschaftliche Resonanzen auf Bob Dylan. Berlin 2014, S. 7‐17.
  • (Ver)laufende Räume. Paraden als Gegenstand der Kulturforschung. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 109/2013, H. 1, S. 32‐46.
  •  Volkskundliche Gangarten – Bewegungsstile kulturwissenschaftlicher Forschung. In: Reinhard Johler, Christian Marchetti, Bernhard Tschofen, Carmen Weith (Hg.): Kultur_Kultur. Denken. Forschen. Darstellen. 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Tübingen vom 21. bis 24. September 2011. Münster u. a. 2013, S. 424‐434.
  • Grün in der Stadt (Hamburg) – eine Hinführung. In: Sonja Windmüller (Hg.): Hamburg grün geblickt. Ethnographische Expeditionen im urbanen Raum. Münster 2012 (= Studien zur Alltagskulturforschung Bd. 9), S. 7‐31.
  • Dynamisierung der Verstetigung. Überlegungen zum Verhältnis von Mobilität(sdiskurs) und Museum. In: Vokus 21/2011, S. 53‐64.
  • Confrontaciones entre el hombre y la basura – Confrontations with Waste. In: Paulina Cornejo Moreno‐Valle, Gonzalo Ortega (Hg.): Residual. Intervenciones artisticas en la ciudad. México 2010, S. 159‐170.
  • Rhythm a World Language? Reflections on Movement‐Oriented Cultural Analysis. In: Ethnologia Europaea 1/2010, S. 30‐41.
  • Faszination Rhythmus. Überlegungen zu einem Forschungsprogramm. In: Zeitschrift für Volkskunde 106/2010, S. 45‐65.
  • ‚Trash Museums’: Exhibiting In‐Between. In: Gillian Pye (Hg.): Trash Culture. Objects and Obsolescence in Cultural Perspective. Oxford u. a. 2010, S. 39‐57.
  • An der Nase geführt. Perspektiven auf das Phänomen ‚Tanzbär’ (und zugleich auch auf den Tanz). In: Vokus 19/2009, H. 1, S. 17‐36.
  • Einschwingen in die Ordnung der Welt. Wiegen‐Praxen und ‐Diskurse. In: Rainer Schönhammer (Hg.): Körper, Dinge und Bewegung. Der Gleichgewichtssinn in materieller Kultur und Ästhetik. Wien 2009, S. 129‐141.
  • [gem. mit Beate Binder, Thomas Hengartner] Kulturforschung polyphon – Eine Hinleitung. In: Sonja Windmüller, Beate Binder, Thomas Hengartner (Hg.): Kultur – Forschung. Zum Profil einer volkskundlichen Kulturwissenschaft. Münster u. a. 2009 (= Studien zur Alltagskulturforschung Bd. 6), S. 11‐31.
  • Das Metronom. Vertaktungen eines musikalischen Requisits. In: Katharina Ferus, Dietmar Rübel (Hg.): Die Tücke des Objekts. Vom Umgang mit Dingen. Berlin 2009, S. 192‐207.
  • Verwandlung durch Rhythmus? Zur kulturellen Semantik von Tanzpädagogik am Beispiel „Rhythm Is It!“. In: Kathrin Bonacker, Sonja Windmüller (Hg.): Tanz! Rhythmus und Leidenschaft. Marburg 2007 (= Hessische Blätter für Volks‐ und Kulturforschung Bd. 42), S. 118‐134.
  • Idealwerte als Grenzwerte. Kulturwissenschaftliche Überlegungen zu Normungsprozessen, ihren Einbindungen und Effekten. In: Thomas Hengartner, Johannes Moser (Hg.): Grenzen und Differenzen. Zur Macht sozialer und kultureller Grenzziehungen. 35. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, Dresden 2005. Leipzig 2006 (= Schriften zur sächsischen Geschichte und Volkskunde Bd. 17), S. 839‐856.
  • Standardisierung und rhythmische Organisation. Zur Verschränkung zweier Paradigmen im frühen 20. Jahrhundert. In: Saskia Frank, Sonja Windmüller (Hg.): Normieren, Standardisieren, Vereinheitlichen. Marburg 2006 (= Hessische Blätter für Volks‐ und Kulturforschung Bd. 41), S. 65‐76.
  • Kultur, Müll, Wissenschaft. Bewegungen im Grenzbereich. In: Andreas Becker, Saskia Reither, Christian Spies (Hg.): Reste. Umgang mit einem Randphänomen. Bielefeld 2005, S. 233‐250.
  • Wie und mit welchen Folgen Bob Dylans Müll öffentlich wurde. Überlegungen zur Abfalltheorie, ausgehend von einem Fallbeispiel. In: Bricolage 2/2004, S. 41‐53. Bücher verbrennen als kultureller Ausdruck. In: Karl Baeumerth, Siegfried Becker (Hg.): Brauchen und Gestalten. Materialien zur Sachkulturforschung. Marburg 2004 (= Hessische Blätter für Volks‐ und Kulturforschung Bd.39/2003), S. 158‐170.
  • Zeichen gegen das Chaos. Kulturwissenschaftliches Abfallrecycling. In: Zeitschrift für Volkskunde II/ 2003, S. 237‐248.
  • Abfallkultur. Volkskundliche Aspekte des modernen Mensch‐Müll‐Verhältnisses. In: Mamoun Fansa, Sabine Wolfram (Hg.): Müll – Facetten von der Steinzeit bis zum Gelben Sack. Oldenburg 2003, S. 113‐121.
  • Bühne des Schwälmerischen. Die Ziegenhainer Salatkirmes und das Bild vom ländlichen Fest. In: Schwälmer Jahrbuch 2003, S. 17‐29.
  • DIXI‐Klo. Überlegungen zu einem Ab‐Ort. In: Harm‐Peer Zimmermann (Hg.): Was in der Geschichte nicht aufgeht. Interdisziplinäre Aspekte und Grenzüberschreitungen in der Kulturwissenschaft Volkskunde. Marburg 2003, S. 101‐103.
  • Volksparaden. Kulturwissenschaftliche Annäherungen an das Militärische im Festzug. In: Andreas C. Bimmer (Hg.): Das Militärische im Volksleben. Marburg 2001 (= Hessische Blätter für Volks‐ und Kulturforschung Bd. 36), S. 11‐38.
  • „Essen wie vom anderen Stern“. Amerikanische Lebensmittel in der Nachkriegszeit. In: Jutta Buchner u. a. (Hg.): Zeit der kleinen Wünsche. Marburg 1996, S. 43‐50.
     

Beiträge in Ausstellungskatalogen und Rezensionen in diversen Fachzeitschriften

 

Vorträge und Tagungen

Vorträge (Auswahl)

  • Economics in the Museoscape. Überlegungen zu Wissen, Materialität und Museum (Münster, Universität, Februar 2018).
  • Möblierung des Abstrakten. Zum Verhältnis von Ökonomik, materieller Kultur und Museum (Hamburg, Hamburger Gesellschaft für Volkskunde, Dezember 2017).
  • Lesen im Müll. Abfall – Kultur – Wissenschaft (Hamburg, „Das Müllprojekt“, Juni 2017).
  • Perspektive Ökonomik. Kulturwissenschaftliche Annäherungen an die Theorie vom Wirtschaften (Kiel, Universität, Mai 2017).
  • Feldbewegungen. Stile ethnographischer Mobilität (Münster, „Kulturstile der Volkskunde. Ein Kolloquium zur Erinnerung an Ruth-E. Mohrmann“, Mai 2017).
  • Kurven, Konjunkturen und Kulturwissenschaft (Projektvorstellung) (Hamburg, AK Sozialgeschichte/ Volkskunde, März 2017).
  • Konjunkturen. Vom Rhythmus in der Ökonomie, kulturwissenschaftlich betrachtet (Projektvorstellung) (Hamburg, Forschungslabor am Institut für Volkskunde/ Kulturanthropologie, Januar 2017).
  • Müll – Zeichen – Kultur. Überlegungen zu Abfallwissenschaft als Kulturwissenschaft (Jena, Internationale Fachtagung „Deutsch als Fremdsprache & Kulturwissenschaft. Zugänge zu sozialen Wirklichkeiten“, Oktober 2016).
  • Schmutz und Wissenschaft. Akademische Arbeit als Reinigungs- und Ordnungsprojekt (Paderborn, Tagung „Schmutzige Ökonomien“, Juli 2016).
  • Kultur | Modell. Anmerkungen zu einem schwierigen Verhältnis (Würzburg, Universität, Dezember 2015).
  • Modellierte Blicke. Überlegungen zu Formung und Formatierung von Wissensbeständen in der historischen Alltagskulturanalyse (Wien, Universität, November 2015).
  • „Economic Plumbing“. Perspektiven auf akademische Modellbildung und die sinnliche Dimensionierung von Wissen(schaft) (Zürich, 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde „Kulturen der Sinne. Zugänge zur Sensualität der sozialen Welt“, Juli 2015).
  • Do it … with rubbish. Zum Wechselverhältnis von DIY und Abfall(-diskurs) (Wien, Tagung „Do it! Yourself? Fragen zu (Forschungs-)Praktiken des Selbermachens“, März 2015).
  • „… Ready for de Road“. Paraden und die Orchestrierung urbaner Räume (Wien, Institut für Europäische Ethnologie, Dezember 2014).
  • „Waste Land” – einige Impulse zur Diskussion (Innsbruck, Global Campus Filmtage 2014, November 2014).
  • Mit Modellen arbeiten. Kulturanalytische Perspektiven auf eine Wissen(schaft)spraxis (Göttingen, Universität, November 2014).
  • Modell/ierung. Überlegungen zu Kultur, Wissensarbeit und Popularität (Freiburg, Universität, November 2014).
  • Waste ‚at its best’. DIY in the Context of Garbage Discourses (Washington DC, GHI, Conference „A Hands-on Approach. The Do-It-Yourself Culture and Economy in the 20th Century”, April 2014).
  • [ab-, ein-, über-]schreiten. Zur Verschiebung von Parade-Routen und -Räumen (Hamburg, ILSS-Abschlusstagung „Verrückt, Verrutscht, Versetzt. Zur Verschiebung von Gegenständen, Körpern und Orten“, Februar 2014).
  • „Eine Masse, ein Stäubchen, ein Fragment der Welt …“. Einige Thesen – in kulturanalytischer Absicht – zu Müll als chaotischem Sachstand (Oldenburg, Tagung „Chaos und materielle Kultur“, November 2013).
  • Rhythmen der Arbeit – Rhythmen der Ökonomie. Kulturanalytische Schlaglichter (Hamburg, Tagung „Kultur der Ökonomie. Materialisierungen und Performanzen des Wirtschaftlichen in kulturwissenschaftlicher Perspektive“, September 2012).
  • (Ver)laufende Räume. Paraden als Gegenstand der Kulturforschung (Zürich, Universität Zürich, Mai 2012).
  • Die Kehrseite der Dinge (Berlin, Museum Neukölln, Veranstaltungsreihe „All These Things“, November 2011).
  • Eröffnungsvortrag zur Ausstellung „From Trash to Treasure. Vom Wert des Wertlosen in der Kunst“ (Kiel, Kunsthalle zu Kiel, November 2011).
  • Volkskundliche Gangarten – Bewegungsstile kulturwissenschaftlicher Forschung (Tübingen, 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde „Kultur_Kultur. Denken. Forschen. Darstellen“, September 2011).
  • Ent-Sorgen als Aufgabe und Programm. Zur (Selbst-)Regulierung der Abfall-Kultur (Gießen, International Graduate Centre for the Study of Culture, Workshop „Hilfe zur Selbsthilfe. Globalisierende Diskurse, Praktiken und Akteure – 1600 bis zur Gegenwart“, März 2011).
  • Mobile Objekte – mobile Museen. Probleme. Tendenzen. Perspektiven (Würzburg, Universität, Januar 2011).
  • Weltsprache Rhythmus. Überlegungen zu einer bewegungsorientierten Kulturwissenschaft (Hamburg, Institut für Volkskunde, Dezember 2010).
  • Affront des Stofflichen. Zur materialen Präsenz von Müll und Abfall (Eisenstadt, 26. Österreichische Volkskundetagung „Stofflichkeit in der Kultur“, November 2010).
  • Rhythmus-Set. Pädagogisches Interaktionsobjekt und kulturelles Utensil (Marbach, Tagung der Sektion Historische Bildungsforschung, „Materialität der Erziehung“, September 2009).
  • „Trash Museums“ – Exhibiting in between (Dublin, University College, Conference „The Aesthetics of Trash. Objects and Obsolescence in Cultural Perspective”, September 2008).
  • Vom Tanzen der Tanzbären (Marburg, 2. Varieté-Symposium Zur Geschichte und Gegenwart des Varietés, Februar 2008).
  • Einschwingen in die Ordnung der Welt. Wiegen-Praxen und -Diskurse (Halle/Saale, Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design, Tagung „Körper, Dinge und Bewegung – wie es dem Gleichgewichtssinn gefällt“, Oktober 2007).
  • Mobiliar und kulturelle Synchronisation. Überlegungen zur volkskundlichen Dingforschung am Beispiel Wiege (Hamburg, Hamburger Gesellschaft für Volkskunde, Juli 2007).
  • Das Metronom. Vertaktungen eines musikalischen Requisits (Hamburg, Isa Lohmann-Siems Stiftung, Tagung „Die Tücke des Objekts – Vom Umgang mit Dingen“, Februar 2007).
  • Mensch in der Mülltonne. Eine Phänomenstudie zu Identifikation, Provokation und Essenzialität (Tübingen, Universität Tübingen, Tagung „Was übrig bleibt: Von Resten, Residuen und Relikten“, Oktober 2006).
  • Weltsprache Rhythmus? Kulturwissenschaftliche Perspektiven (Hamburg, Institut für Volkskunde, April 2006).
  • Idealwerte als Grenzwerte. Kulturwissenschaftliche Überlegungen zu Normungsprozessen, ihren Einbindungen und Effekten (Dresden, 35. Kongress der Dt. Gesellschaft für Volkskunde
  • „Grenzen & Differenzen. Zur Macht sozialer und kultureller Grenzziehungen“, September 2005).
  • Busy with Waste. On the Cultural Aspects of Garbage, its Perception and Handling (Philadelphia PA, University of Pennsylvania, Center for Folklore and Ethnography, Earthday Lecture, April 2005).
  • Busy with Waste. On the Cultural Aspects of Garbage, its Perception and Handling (Columbus OH, Ohio State University, Center for Folklore Studies, April 2005).
  • Kultur. Müll. Wissenschaft. Bewegungen im Grenzbereich (Frankfurt/Main, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Tagung des Graduiertenkollegs „Zeiterfahrung und ästhetische Wahrnehmung“ zum Thema „Reste. Zum Umgang mit einem Randphänomen“, Juli 2004).
  • Zeichen gegen das Chaos. Müllwissenschaft als Bewältigungsstrategie? (Frankfurt/Main, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Internationale Fachtagung im Rahmen des SFB/FK „Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel“ zum Thema „Die Dinge als Zeichen. Kulturelles Wissen und materielle Kultur – Perspektiven einer kulturwissenschaftlichen Synthese“, April 2003).
  • Abfallkultur. Volkskundliche Aspekte des modernen Mensch-Ding-Verhältnisses (Oldenburg, Landesmuseum für Natur und Mensch, Interdisziplinäre Tagung „Müll – Facetten von der Steinzeit bis zum Gelben Sack“, Januar 2003).
  • DIXI-Klo. Überlegungen zu einem Ab-Ort (Marburg, Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft der Philipps-Universität Marburg, Symposium zu Ehren von Martin Scharfe zum Thema „Was in der Geschichte nicht aufgeht. Interdisziplinäre Aspekte und Grenzüberschreitungen in der Kulturwissenschaft Volkskunde“, Juni 2001).



Tagungsorganisation (Auswahl)

  • „Verrückt, Verrutscht, Versetzt. Zur Verschiebung von Gegenständen, Körpern und Orten“. Interdisziplinäre Tagung der Isa Lohmann-Siems Stiftung, Hamburg, Warburg-Haus (mit Daria Dittmeyer und Jeannet Hommers, Februar 2014).
  • „Kultur der Ökonomie. Materialisierungen und Performanzen des Wirtschaftlichen in kulturwissenschaftlicher Perspektive“. Interdisziplinäre Tagung an der Universität Hamburg, Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie (mit Inga Klein, September 2012).
  • „Regionale Rhetoriken und Repräsentationen. Wie Hessisches gezeigt wird“. Jahrestagung 2009 der Hessischen Vereinigung für Volkskunde, Wetzlar (mit Kathrin Bonacker, Juni 2009).
  • „Kultur – Forschung. Zum Profil einer volkskundlichen Kulturwissenschaft“. Hochschultagung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, Hamburg (mit Beate Binder und Thomas Hengartner, September 2008).
  • „Mach(t)welten. Wahrnehmungen und Entwürfe des Politischen in der Volkskunde”. Jahrestagung 2004 der Hessischen Vereinigung für Volkskunde, Butzbach (mit Siegfried Becker und Thomas Schindler, Mai 2004).