Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde

Dr. phil. Christine Bischoff

Johanna-Mestorf-Straße 5, R. 204
Telefon: +49 431 880-3223
Telefax: +49 431 880-1705
bischoff@volkskunde.uni-kiel.de

Sprechstunde

  • in der vorlesungsfreien Zeit: 15.07. 10 - 12 Uhr, 14.08. 14 - 16 Uhr, 19.09. 10 - 12 Uhr
  • im Semester: jeden Donnerstag von 15.30 bis 16.30 Uhr

Informationen über Dr. phil. Christine Bischoff

Vita

Ausbildung und Wissenschaftlicher Werdegang

  • Seit 10/2018  Wissenschaftliche Mitarbeiterin (PostDoc) am Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; u. a. zuständig für ERASMUS- und Bibliotheksangelegenheiten
  • 2017/2018  Forschungsstipendiatin der Hamburger Isa Lohmann-Siems Stiftung im interdisziplinären Forschungprojekt „Bekenntnisse: Formen und Formeln“
  • 10/2015 – 03/2017  PostDoc-Fellowship der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hamburg zur Unterstützung des Forschungsprojekts „Religiöse Konversion als sozialer und kultureller Resonanzraum“
  • 07/2012  Promotion im Fach Kulturanthropologie an der Universität Basel mit der Arbeit „‘Wie wir, nur anders!‘ (Un-)Sichtbarkeiten und Blickregime der Migration in Schweizer Printmedien“ (gefördert durch den Schweizer Nationalfonds und die Freiwillige Akademische Gesellschaft Basel)
  • 04/2012 – 09/2015  Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie der Universität Hamburg
  • 2011 ff.    Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten (Innsbruck, Basel, Hamburg)
  • 03/2007 – 08/2011  Wissenschaftliche Assistentin am Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel
  • 09/2004 – 12/2006  Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Nationalen Forschungsprogramms 51 des Schweizerischen Nationalfonds „Integration und Ausschluss“ beim Teilprojekt „Integration und Ausschluss durch Bilder des Anderen“
  • 03/2004 – 08/2004 Junior Fellowship am Collegium Pontes des Instituts für Kulturelle Infrastruktur Sachsens in Görlitz-Zgorzelec zum Thema „Die periphere Mitte Europas, Strategien der Kulturpolitik für die Überwindung von Grenzen und Provinzialität“
  • 09/2003 – 02/2004 Freie Mitarbeit in der Wissenschaftsredaktion „Germanistik” des Max-Niemeyer-Verlags Tübingen
  • 1995 – 2002  Magisterstudium der Empirischen Kulturwissenschaft und Neueren Deutschen Literaturwissenschaft an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; Magisterabschluss mit der Arbeit „Zum Schreien. Anmerkungen zu einer vernachlässigten Ausdrucksform“
     

Mitgliedschaften und Kommissionsarbeit (Auswahl)

  • DGV-Kommission „Religiosität und Spiritualität“; seit 11/2018 Sprecherin zusammen mit Mirko Uhlig
  • Hamburger Gesellschaft für Volkskunde; seit 04/2015 im Vorstand
  • Société Internationale d’Ethnologie et de Folklore (SIEF)
  • Freiwillige Akademische Gesellschaft Basel (FAG)
  • Deutsche Gesellschaft für Volkskunde (DGV)
  • Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV)
  • Tübinger Vereinigung für Volkskunde (TVV)

 

Forschungsschwerpunkte

  • Religiosität und Spiritualität, insbesondere Konversionsforschung im urbanen und peripheren Raum
  • Migrations- und Postkolonialismusforschung im Zusammenhang mit Glokalisierungseffekten
  • Theorien und Methoden der visuellen Anthropologie mit Schwerpunkt Intermedialität
  • Methoden und Didaktik in der empirischen Kulturwissenschaft
  • Narratologie und Intertextualität in der qualitativen Kulturforschung
  • Wechselwirkungen zwischen materieller und immaterieller Kultur, insbesondere im Zusammenhang mit den Bereichen Digitalisierung im Alltag und Religiosität/Spiritualität
  • Kulturwissenschaftliche Emotions- und Affektforschung

 

Forschungsprojekte

Aktuelles Projekt „Religiöse Konversion als sozialer und kultureller Resonanzraum“ (Habilitationsprojekt)

Das direkte Mit- und Nebeneinander der Religionen kennzeichnet den Alltag in postmodernen, aber auch in segregierten konservativen Gesellschaften. Insbesondere in urbanen Räumen existieren meist vielfältige religiöse Angebote nebeneinander und konkurrieren auf einem „religiösen Markt“. Eine Konsequenz daraus ist, dass auch der Verbleib in einer religiösen Tradition, in welcher jemand sozialisiert wurde, nicht selbstverständlich ist. So verzeichnen gerade die großen religiösen Gemeinschaften eine wachsende Unverbindlichkeit und zugleich eine hohe Fluktuation ihrer Mitglieder. Sowohl der Wechsel von einer Religion zu einer anderen als auch der Übertritt von der Konfessionslosigkeit zu einer Religion lassen sich daher als Merkmale religiöser Mobilität benennen. Darüber hinaus ist eine Anreicherung der individuellen religiösen Einstellung mit Elementen unterschiedlicher Herkunft hin zu einer multiplen religiösen Identität zu beobachten, die insbesondere vor dem Hintergrund weltweiter Mobilitäts- und Migrationsprozesse sowie wachsender esoterischer Bewegungen noch verstärkt wird.

Zwar gelten Konversionen heute im europäischen Kontext als freie Entscheidungen der Individuen, sie verlaufen jedoch keineswegs konfliktfrei. Aktiv betriebene Glaubenswechsel werden oft zur Irritation, da sie, eingebettet in soziokulturelle Zusammenhänge, als lebensweltliche Übergänge, Einschnitte oder Wendepunkte sichtbar werden. Sie sind religiöse Marker, die immer auch stellvertretend für andere Komponenten stehen – seien diese politisch, ökonomisch, familial oder auch geschlechtsspezifisch. Hierin liegt die Relevanz einer volkskundlich-kulturanthropologischen Forschung zum Thema Konversion: Wenn man davon ausgeht, dass das Verhältnis von Religiosität, Kultur und Gesellschaft in den Momenten von Übergängen und Verschiebungen in besonderer Weise offenbar wird, dann muss die Konversion als wichtigster Übergang im Rahmen religiöser Praxis untersucht werden. Selbst wenn die Konversion des Individuums ausschließlich durch theologische Erwägungen motiviert ist, wird der Vorgang der „Bekehrung“ doch zutiefst bestimmt von den kulturellen, sozialen und politischen Kontexten, in denen er sich vollzieht, und beleuchtet damit in besonderer Weise, wie und wovon das wechselseitige Verhältnis von Religiosität, Kultur und Gesellschaft bestimmt ist.
Im Rahmen des Forschungsprojekts werden deshalb folgende Fragen erörtert: Wie können individuelle Rechte auf Religionsfreiheit und kollektive Rechte von Religionsgemeinschaften miteinander in Einklang gebracht werden? Wie wirken sich Konversionsprozesse auf die jeweiligen religiösen Herkunfts- und Zielgemeinschaften aus, und welche interreligiösen (Zwischen-)Räume und Grenzziehungen entstehen beim Ein-, Aus- und Übertreten von einer beziehungsweise zu einer Religionsgemeinschaft? Welche Sinn- und Bedeutungszuschreibungen geben die unterschiedlichen AkteurInnen der Konversion, und welche Deutungen, Wahrnehmungen, Bewertungen sind bei wem aus welchen Gründen dominant? Das Forschungsvorhaben widmet sich diesen Fragen in ethnografischer (u. a. qualitative Interviews, teilnehmende Beobachtung) und vergleichender (interreligiös) Perspektive sowie im europäischen Kontext.

Abgeschlossene Projekte

  • 2017/2018     „Bekenntnisse. Formen und Formeln“; gefördert durch die Hamburger Isa Lohmann-Siems Stiftung [zusammen mit Carsten Juwig, Lena Sommer]
  • 2011-2014     „Methoden der Kulturanthropologie”; gefördert durch Schweizerischer Nationalfonds, Mercator-Stiftung Schweiz, Nachwuchsförderung der Universität Basel, Freiwillige Akademische Gesellschaft Basel [zusammen mit Walter Leimgruber, Karoline Oehme-Jüngling]
  • 2009-2011    „Images of Illegalized Immigration. Towards a Critical Iconology of Politics”; gefördert durch Schweizerischer Nationalfonds, Freiwillige Akademische Gesellschaft Basel [zusammen mit Francesca Falk, Sylvia Kafehsy]

 

Publikationen

Monografien

Blickregime der Migration. Images und Imaginationen des Fremden in Schweizer Printmedien. Münster, New York 2016.

Herausgeberschaften

Sammelbände

  • Care: Praktiken und Politiken der Fürsorge. Ethnographische und geschlechtertheoretische Perspektiven [zusammen mit Beate Binder, Cordula Endter, Sabine Hess, Sabine Kienitz, Sven Bergmann; im Druck].
  • Bekenntnisse. Formen und Formeln. Berlin 2019 [zusammen mit Carsten Juwig, Lena Sommer].
  • Der erinnerte Weltkrieg. Orte, Rituale, Artefakte. Hamburger Journal für Kulturanthropologie, Bd. 4. Hamburg 2016 [zusammen mit Sabine Kienitz].
  • Imagineering Hamburg. Sichtbarkeiten und Sichtbarmachung einer Stadt. Hamburger Journal für Kulturanthropologie, Bd. 2. Hamburg 2015.
  • Methoden der Kulturanthropologie. Bern 2014 [zusammen mit Karoline Oehme-Jüngling, Walter Leimgruber].
  • Images of Illegalized Immigration. Towards a Critical Iconology of Politics. Bielefeld 2010 [zusammen mit Francesca Falk, Sylvia Kafehsy].
     

Reihen

  • Hamburger Journal für Kulturanthropologie am Hamburger Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie [zusammen mit Gertraud Koch; von 12/2014 bis 01/2016].
     

Aufsätze (Auswahl)

  • Konversion als Bekenntnis. Zur Bedeutung und Ausgestaltung von Religionswechseln. In: Dies., Carsten Juwig, Lena Sommer (Hg.): Bekenntnisse. Formen und Formeln. Berlin 2019, S. 67-84.
  • Schauplätze der Themenpolitik. Aushandlungsprozesse in der Volkskunde/Europäischen Ethnologie. In: Timo Heimerdinger, Marion Näser-Lather (Hg.): „Wie kann man nur dazu forschen?“ Themenpolitik in der Europäischen Ethnologie ( = Buchreihe der Österreichischen Zeitschrift für Volkskunde, Band 29). Wien 2019, S. 29-52 [zusammen mit Cornelia Renggli].
  • KonvertitInnen als religiöse VirtuosInnen? Zum Verhältnis von Bekehrung und religiöser Werte- und Wissensvermittlung. In: Christine Aka, Dagmar Hänel (Hg.): Prediger, Charismatiker, Berufene. Rolle und Einfluss religiöser Virtuosen. Münster 2018, S. 13-28.
  • Migration and the Regime of the Gaze: a Critical Perspective on Concepts and Practices of Visibility and Visualization. In: Doris Bachmann-Medick, Jens Kugele (Hg.): Migration. Changing Concepts, Critical Approaches. Berlin, Boston 2018, S. 21-44.
  • „Äpfel mit Birnen...“: zur kulturwissenschaftlichen Praxis und Problematik des Vergleichens. In: Burkhart Lauterbach (Hg.): Alltag – Kultur – Wissenschaft: Beiträge zur Europäischen Ethnologie, Bd. 3. Würzburg 2016, S. 11- 33.
  • Imagineering Hamburg. Einleitung. In: Dies. (Hg.): Imagineering Hamburg. Sichtbarkeiten und Sichtbarmachung einer Stadt. Hamburger Journal für Kulturanthropologie, Bd. 2. Hamburg 2015, S. 1-10.
  • Dinge und Undinge. Zur digitalen Gestik des Machens am Beispiel E-Kissing. In: Karl Braun, Claus-Marco Dieterich, Angela Treiber (Hg.): Materialisierung von Kultur. Diskurse, Dinge, Praktiken ( = Kongressband des 39. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Nürnberg 2013). Würzburg 2015, S. 407-418 [zusammen mit Agnes Swidergol].
  • Empirie und Theorie. In: Dies., Walter Leimgruber, Karoline Oehme-Jüngling (Hg.): Methoden der Kulturanthropologie. Bern 2014, S. 14-31.
  • Fragestellungen entwickeln. In: Dies., Karoline Oehme-Jüngling, Walter Leimgruber (Hg.): Methoden der Kulturanthropologie. Bern 2014, S. 32-52 [zusammen mit Karoline Oehme-Jüngling].
  • Visuelle Anthropologie. Bilder machen, analysieren, deuten und präsentieren. In: Sabine Hess, Johannes Moser, Maria Schwertl (Hg.): Europäisch-ethnologisches Forschen: neue Methoden und Konzepte. Berlin 2013, S. 247-281 [zusammen mit Silke Andris, Walter Leimgruber].
  • „Kommt die nächste Miss Schweiz aus dem Kongo?“ Postkoloniale Blickregime in den Medien. In: Francesca Falk, Barbara Lüthi, Patricia Purtschert (Hg.): Postkoloniale Schweiz. Formen und Folgen eines Kolonialismus ohne Kolonien. Bielefeld 2012, S. 65-88.
  • Von der Volkskunde zur Kulturwissenschaft. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 107 (2011), S. 77-88 [zusammen mit Walter Leimgruber, Silke Andris, Karoline Oehme-Jüngling].
  • The Making of „Illegality“: Strategies of Illegalizing Social Outsiders. In: Dies., Francesca Falk, Sylvia Kafehsy (Hg.): Images of Illegalized Immigration. Towards a Critical Iconology of Politics. Bielefeld 2010, S. 47-56.
  • Eine Frage der Ehre? Zur (De-)Konstruktion eines Gefühls. In: Schweizer Volkskunde 100 (2010), S. 1-3.
  • Bilderwelten des Alltags. Theorien, Methoden und Praxen der visuellen Kommunikation. In: Schweizer Volkskunde 98 (2008), S. 37-39.
  • Zum Schreien. Anmerkungen zu einer vernachlässigten Ausdrucksform. In: Helga Mitterbauer und Katharina Scherke (Hg.): Kulturwissenschaftliches Jahrbuch der Moderne, Bd. 3 – Emotionen. Graz 2007. S. 79-93.
  • Die Raser vom Balkan – Bemerkungen zur Inszenierung eines Medienspektakels. In: Kuckuck. Notizen zur Alltagskultur 21 (2006), S. 10-15.
  • Zwischen Exotismus und Stereotypisierung: Auto-Bilder und Fremdheit. In: Schweizer Volkskunde 95 (2005), S. 82-87.
  • Klassizistisch in der Gesinnung – antikisch im Gegenstand. Antike Vorbilder und ihre Verwandlung. In: Kleine Gypse. Wohnzimmerrezeption antiker Plastik. Begleitband zur Ausstellung im Haspelturm des Schlosses Hohentübingen vom 30. März bis 2. Mai 1999. Hrsg. von Gottfried Korff u. a. Tübingen 1999, S. 75-83 [zusammen mit Simone Lipski, Nicola Zwingmann].
  • „Reitzend, fasslich, transportable.“ Gemmen als unversehrte Zeugen der Antike und Vorläufer der „Kleinen Gypse“. In: Kleine Gypse. Wohnzimmerrezeption antiker Plastik. Begleitband zur Ausstellung im Haspelturm des Schlosses Hohentübingen vom 30. März bis 2. Mai 1999. Hrsg. von Gottfried Korff u. a. Tübingen 1999, S. 41-50 [zusammen mit Simone Lipski].

 

Vorträge und Tagungen

Vorträge (Auswahl)

  • „Das bekennende Selbst?“ Zur Bedeutung von Selbstthematisierungen in der volkskundlich-kulturanthropologischen Konversionsforschung (Mainz, Fachkolloquium an der Universität, Juni 2018)
  • Konversion als Bekenntnis. Zur Bedeutung und Ausgestaltung von Religionswechseln (Hamburg, Warburg-Haus, Tagung der Isa Lohmann-Siems Stiftung, „Bekenntnisse. Formen und Formeln“, Februar 2018)
  • Nobilitierung von Erfahrungswissen – Methodenkompetenz als Programmatik in der Europäischen Ethnologie? (Innsbruck, Fachtagung an der Universität, „‘Wie kann man nur dazu forschen?‘ Themenpolitik in der Europäischen Ethnologie“, November 2017)
  • „Der Held im Feld“: Authentifizierungsstrategien ethnographischer Forschung (Münster, Kolloquium in Erinnerung an Ruth-E. Mohrmann (1945-2015), „Kulturstile der Volkskunde“, Mai 2017)
  • Religiöse Mobilität und Migration: kulturwissenschaftliche Perspektiven (Hamburg, Ringvorlesung an der Universität, „Mobilität und Migration“, Januar 2017)
  • Konvertit_innen als religiöse Virtuos_innen? Zum Verhältnis von Bekehrung und religiöser Werte- und Wissensvermittlung (Bonn, dgv-Kommissionstagung am LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, „Prediger, Charismatiker, Berufene – Rolle und Einfluss religiöser Virtuosen“, September 2016)
  • „Äpfel mit Birnen...“: zur Praxis und Problematik des Vergleichens in der Europäischen Ethnologie/Volkskunde am Beispiel religiöser Konversion (Würzburg, Fachkolloquium an der Universität, November 2015)
  • Neue Sichtbarkeiten des Religiösen. Volkskundlich-kulturanthropologische Perspektiven auf religiöse Felder und Praktiken in der Gegenwart (Würzburg, dgv-Kommissionstagung an der Universität, „Reine Glaubenssache? Neue Zugangsdaten zu religiösen und spirituellen Phänomenen im Prozess der Säkularisierung“, September 2014)
  • Is it Culture? Von Fast Food, Piercings, Smartphones und anderen Alltäglichkeiten (Hamburg, Vorlesungsreihe der Universität, „Was wie wofür Studieren?“, Mai 2014)
  • Dinge und Undinge – Zur digitalen Gestik des Machens (Nürnberg, dgv-Kongress, „Materialisierung von Kultur“, Vortrag zusammen mit Agnes Swidergol, September 2013)
  • Die Nobilitierung von Erfahrungswissen – Methoden in der Volkskunde / Kulturanthropologie und die Debatten um Wissens- und Dienstleitungsgesellschaft (Hamburg, Hamburger Gesellschaft für Volkskunde, Juli 2013)
  • Die Religion ist eine Baustelle. Neue Sichtbarkeiten religiöser Praktiken aus kulturanthropologischer Perspektive (Bonn, Bewerbungsvortrag an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn, Besetzungsverfahren W1-Juniorprofessur Kulturanthropologie/Volkskunde, Juni 2012)
  • Methodisch-didaktische (Un-)Sicherheiten: empirisches Arbeiten in Seminaren nach Bologna (Göttingen, Fachkolloquium an der Universität, Mai 2012)
  • „Kommt die nächste Miss Schweiz aus dem Kongo?“ Postkoloniale Blickregime in den Medien (Trier, Centrum für Postcolonial und Gender Studies, Juli 2011)
  • „Habe heute im Braunen Mutz einen Neger gesehen“ – Fremdheit, Visualität und Foto-Text-Befragung im Kontext kulturwissenschaftlicher Forschung (Basel, Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde, Februar 2011)
  • „Bilderwirtschaft“ (Basel, Universität, Workshop im Rahmen des Graduiertentreffens zusammen mit Nora Mathys, April 2010)
  • The Making of „Illegality“: Strategies of Illegalizing Social Outsiders (Basel, Universität, Interdisziplinäre Tagung, „Images of Illegalized Immigration“, September 2009)
  • Bilder in der Kulturwissenschaft: mitten im „visual turn“ (Basel, UniNacht, September 2008)
  • Interkulturelle und transkulturelle Nachbarschaften (Basel, Eröffnung Spielzeit des Basler Kasernenareals, „Mit Nachbarn“, September 2008)
  • Das tägliche Bild vom Fremden – ein Forschungsprojekt (Basel, Kolloquium Wissenschaftsforschung/Wissenschaftssoziologie, November 2006)
  • Visualisierungsformen kultureller Alterität (Zürich, Bildagentur keystone, Praxisworkshop zusammen Cornelia Renggli, Juni 2005)
  • Methoden- und Theorieprobleme bei Forschungen zum kulturell-ethnisch Anderen (Basel, Universität, Workshop des Nationalen Forschungsprogramms 51, „Begriffe und Theorien von Integration und Ausschluss“, April 2005)
  • Konstruktionen des kulturell Anderen durch Bilder (Basel, Fachkolloquium an der Universität, Januar 2005)
  • Anmerkungen zur Körperlichkeit des Lachens (Tübingen, Ludwig-Uhland-Institut, Straßburg-Tübingen-Konferenz, „Emotionen“, Oktober 2003)

 
Organisation von Tagungen, Workshops, Kolloquien (Auswahl)

  • „Bekenntnisse. Formen und Formeln.“ Interdisziplinäre Tagung der Isa Lohmann-Siems Stiftung, Hamburg, Warburg-Haus (zusammen mit Carsten Juwig, Lena Sommer, Februar 2018)
  • „Religions on the Move: Transfer, Migration, Konversion des Religiösen.“ Fachkolloquium am Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie, Hamburg (WiSe 2016/2017)
  • „Politics of Care. Politiken der Für_Sorge – Für_Sorge als Politik.“ DGV-Kommissionstagung für Frauen- und Geschlechterforschung, Hamburg, Institut für Volksunde/Kulturanthropologie (zusammen mit Beate Binder, Cordula Endter, Sabine Hess, Sabine Kienitz, Michi Knecht, Februar 2016)
  • „Empirisches Arbeiten in der Kulturanthropologie.“ Fachtagung am Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie (zusammen mit Walter Leimgruber, Karoline Oehme-Jüngling, November 2011)
  • „Images of Illegalized Immigration. Towards a Critical Iconology of Politics.“ Interdisziplinäre Tagung an der Universität Basel (zusammen mit Francesca Falk, Sylvia Kafehsy, September 2009)

 

Lehrveranstaltungen

An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

SoSe 2019

  • Auf See. Kreuzfahrten kulturwissenschaftlich betrachtet; MA-Projektseminar zum forschenden Lernen
     

WiSe 2018/2019

  • „Style Matters“. Formen europäisch-ethnologischen Schreibens; MA-Seminar
  • Bekenntnisse und Geständnisse. Selbstthematisierungen und Wissensproduktion, MA-Seminar
     

An der Universität Hamburg

SoSe 2018

  • Das bekennende Selbst: Selbstthematisierungen zwischen Beichtstuhl, Therapie und Castingshow – eine Mediendiskursanalyse; BA-Seminar
     

WiSe 2017/18    

  • Urbane Religiosität: Beispiel für „think global, act local“?; BA-Seminar
     

SoSe 2017    

  • Gelenkte Visualität: visuelle Anthropologie und Ideologie; MA-Seminar


WiSe 2016/17

  • Religions on the Move: Transfer, Migration, Konversion des Religiösen; BA/MA-Kolloquium
     

WiSe 2015/2016    

  • Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und forschende Lernen; BA-Proseminar
     

SoSe 2015    

  • Die Macht der Bilder; BA/MA-Seminar
  • Glaubenssache(n): Kopftuch, Kippa, Kreuz als Kontakt- und Konfliktfelder; BA-Seminar
     

WiSe 2014/15    

  • Ethnographische Kulturanalyse; MA-Seminar
  • Religion in der Stadt; BA/MA-Seminar
     

SoSe2014    

  • Imagineering Hamburg: Sichtbarkeiten und Sichtbarmachung einer Stadt; BA-Seminar
     

WiSe 2013/2014

  • Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und forschende Lernen; BA-Proseminar
     

SoSe 2013    

  • Zwischen offener Kirche, Islamic Hip Hop und Stadtschamanen – urbane Religiosität und Spiritualität; BA-Seminar
  • Internet der Dinge: Materialität in einer immateriellen Welt; BA-Seminar
     

WiSe 2012/13    

  • Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und forschende Lernen; BA-Proseminar
  • Das Zweitleben. Soziale Netzwerke im Internet; BA-Seminar
     

SoSe 2012

  • Kulturtheorien; BA-Proseminar

 

An der Universität Innsbruck

WiSe 2011/2012

  • Wirtschafts-und Sozialgeschichte: Ehre – soziale, ökonomische und kulturelle Faktoren; BA-Proseminar
     

An der Universität Basel

Herbstsemester 2012    

  • Grenzstadt Basel. Fallstudien zu Grenz / Überschreitungen; BA/MA-Seminar
     

Frühjahrsemester 2011

  • „Königsweg” Interview? Methodische Möglichkeiten und Grenzen in der Kulturwissenschaft; BA/MA-Seminar
     

Herbstsemester 2010

  • Religious (re-)turn? Pilger, Konvertiten, Spiritualisten auf der Suche nach Sinn und Gemeinschaft; BA/MA-Seminar
     

Frühjahrsemester 2010

  • Grundlagen der Kulturwissenschaft; BA-Lektürekurs
     

Herbstsemester 2009

  • Begriffe, Quellen und Methoden der Kulturwissenschaft; BA-Proseminar
  • Fachkolloquium; BA/MA
     

Frühjahrsemester 2009

  • Eine Frage der Ehre? Zur (De-) Konstruktion eines Gefühls; BA/MA-Seminar
     

Herbstsemester 2008

  • Begriffe, Quellen und Methoden in der Kulturwissenschaft; BA-Proseminar
     

Frühjahrsemester 2008

  • Das Schaufenster – Inszenierungsmedium im urbanen Raum. Einführung in das empirische Arbeiten; BA-Proseminar
     

Herbstsemester 2007

  • Bilderwelten des Alltags. Theorien, Methoden und Praxen der visuellen Kommunikation; BA/MA-Seminar
     

Frühjahrsemester 2007

  • Grundlagen der Kulturwissenschaft; BA-Lektürekurs
     

Herbstsemester 2006

  • Begriffe, Quellen und Methoden in der Kulturwissenschaft; BA-Proseminar
     

SoSe 2005

  • Zum Umgang mit Bildern im öffentlichen Diskurs; Projektseminar zusammen mit Walter Leimgruber, Sabine Maasen und Torsten Mayerhauser