Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde

Dr. phil. Katharina Schuchardt

Johanna-Mestorf-Straße 5, R. 204
Telefon: +49 431 880-3223
Telefax: +49 431 880-1705
schuchardt@volkskunde.uni-kiel.de

Sprechstunde

  • in der vorlesungsfreien Zeit: nach Absprache per Email
  • im Semester: jeden Mittwoch von 13.30 bis 14.30 Uhr

Informationen über Dr. phil. Katharina Schuchardt

Vita

Katharina Schuchardt studierte von 2006 bis 2011 Europäische Ethnologie/Volkskunde, Klassische Archäologie und Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 2012 war sie Dozentin an der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen. Sie promovierte im November 2017 an der Universität Kiel und ist seit Oktober 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kieler Seminar. Neben der Tätigkeiten in der Lehre ist sie die Erasmus-Koordinatorin des Seminars.

Forschungsschwerpunkte

  • Minderheitenforschung
  • Identitätsforschung
  • Gedächtnis- und Erinnerungsforschung
  • Erzählforschung, Migrationsforschung

Publikationen

  • „Es gibt diesen Zwiespalt, was ist man jetzt?“ oder auch: Fragen nach Zugehörigkeit. Verortungsstrategien von Minderheitenangehörigen am Beispiel Polen. In: Katherina Gehl u. a. (Hg.): Eigenbilder, Fremdbilder, Identitäten im östlichen Europa. Kulturwissenschaftliche Perspektiven (= Ethnografische Perspektiven auf das östliche Europa, Band 4). Bielefeld (erscheint 2019).
  • Zwischen Profession und Identitätsangebot. Zum Selbstverständnis der deutschen Minderheit im heutigen Opole/Oppeln (=Dissertation) (erscheint 2018)
  • Minderheit als Grenzraum? Europäisch-Ethnologische Perspektiven auf individuelle Aushandlungsstrategien zwischen nationalen Grenzen. In: Titel n.n. (erscheint 2018).
  • Zusammen mit Jun. Prof. Dr. Sarah Scholl-Schneider: Tagungsbericht zur Konferenz „Eigenbilder, Fremdbilder, Identitäten im östlichen Europa“, 07.-09.12.2017, München (erscheint im Jahrbuch für deutsche und osteuropäische Volkskunde 2018).
  • Jugend und deutsche Minderheit in Polen. Zur Aushandlung von Identität einer jungen Generation im vereinten Europa. In: Jahrbuch für Deutsche und Osteuropäische Volkskunde 2017. Band 58, S. 101-119.
  • Rezension: Karoline Pietrzik – Auf der Suche nach Heimat. Generationenspezifische Identität im Ostmitteleuropa der Gegenwart. In: Jahrbuch für Deutsche und Osteuropäische Volkskunde 2017. Band 58, S. 191-194.
  • Generationelle Verstrickungen und Bedeutungsverschiebungen – zur Relevanz der Familie bei der jungen Generation der deutschen Minderheit. In: Junge Slavistik im Dialog 2016, S. 279-289.
  • Zusammen mit Merve Lühr (ISGV): Tagungsbericht zur Konferenz „#inprogress – Komponieren, Kollaborieren, Visualisieren, Ordnen, Verstehen, Verknüpfen“, 10. dgv-Doktorandentagung der Europäischen Ethnologie/Volkskunde in Hamburg. In: Sächsisches Jahrbuch für Volkskunde 2016. Band 28, S. 211-214.
  • Tagungsbericht zur Konferenz „Minderheiten im Europa der Zwischenkriegszeit. Wissenschaftliche Konzeptionen, mediale Vermittlung, politische Funktion“. In: Kieler Blätter für Volkskunde 2016. Band 48, S. 125-128.
  • Das Maschinenmuseum Kiel-Wik. In: TOP 48, Berichte der Gesellschaft für Volkskunde in Schleswig-Holstein 2014, S. 58-62.

Vorträge

  • Minderheit als Grenzraum? Ethnologische Perspektiven auf individuelle Aushandlungsstrategien zwischen nationalen Grenzen. Vortrag auf der Konferenz „Polen und Deutsche in Europa. Grenzräume“, November 2017, Kiel.
  • Faszination Wissenschaft? Podiumsdiskussion zum Thema „Wissenschaft in der Selbstverantwortung“ im Rahmen der Konferenz „Zeit für Verantwortung. Wissenschaft und Gesellschaft in Europa“, August 2017, Bochum (auf Einladung).
  • Polen – Quo Vadis? Teilnahme an der Podiumsdiskussion zum Thema „Europa auf die Sprünge helfen“, August 2017, Bochum.
  • „Ich fühle mich beides. Wenn ich in Deutschland bin, fühle ich mich gut, wenn ich in Polen bin, fühle ich mich gut“ – ein Beitrag zu individuellen Verortungsstrategien einer jungen Generation. Vortrag auf der 25. Tagung Junger Osteuropa-Experten „Verflechtungen, Transfer und Kontakt in und mit Osteuropa", Juli 2017, Köln.
  • Minderheit als ΄agency΄ – Zur Nutzbarmachung von Minderheit in regionalen Kontexten. Vortrag im Rahmen des Nachwuchsworkshops auf der Konferenz „Die Förderung nationaler Minderheiten durch ihre ‚Mutterländer‘ in Mittel- und Osteuropa im 20. und 21. Jahrhundert“, November 2016, Berlin (auf Einladung).
  • Identität – Ein schicksalhafter Begriff im heutigen Sarajevo? Impulsvortrag auf der Konferenz „Identities in Transition: Bosnia and Herzegovina in an European Perspective“, Oktober 2016, Sarajevo.
  • Jugend und deutsche Minderheit in Polen – Zur Aushandlung von Identität einer jungen Generation im vereinten Europa. Vortrag auf der Konferenz „Bewegte Jugend im östlichen Europa“, Tagung der Kommission für deutsche und osteuropäische Volkskunde, September 2016, Burg Ludwigstein/Witzenhausen.
  • „Brauche ich jemanden, der mir sagt, wer ich bin?“ Zur Bedeutung von Minderheitenorganisationen im heutigen Europa. Vortrag im Rahmen des Kollegs Europadialog, August 2016, Ruhr-Universität-Bochum.
  • Welcome Note (auf Englisch) auf der Konferenz „The end of civil society utopia? Economic, cultural and political surveys in Athens”, Mai 2016, Athen.
  • In Polen unterwegs – Zum Stellenwert der Familie bei der jungen Generation der deutschen Minderheit im Oppelner Schlesien. Eine ethnologische Skizze. Vortrag auf der Konferenz „Junge Slavistik im Dialog. Internationale Slavistische Konferenz“, April 2016, Kiel.
  • Die Aushandlung des eigenen Raums – Identitätsstiftende Diskurse bei der deutschen Minderheit im Oppelner Schlesien. Vortrag auf der internationalen Konferenz des Collegium Carolinum, „Isolated or Entangled Histories? Migration erinnern in regionalen und lokalen Kontexten“, Dezember 2015, Ústi nad Labem.
  • Deutsche in Polen. Zum Selbstverständnis einer Minderheit im Prozess der Europäisierung. Vortrag auf der 9. dgv-DoktorandInnenkonferenz der Europäischen Ethnologie, Juni 2014, Regensburg.