Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde

Dr. Martina Maria Röthl

Johanna-Mestorf-Straße 5, R. 206
Telefon: +49 431 880-3182
Telefax: +49 431 880-1705
roethl@volkskunde.uni-kiel.de

Sprechstunden im Sommersemester 2018

  • Dienstag: 14.30 bis 15.30 Uhr
     

Informationen über Dr. Martina Maria Röthl

Vita

Martina Röthl studierte Europäische Ethnologie/Volkskunde an der LFU Innsbruck und promovierte dort 2015. Seit Oktober 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kieler Seminar.

Forschungsschwerpunkte

  • Diskurs- und Dispositivforschung
  • Erzählforschung
  • Tourismusforschung
  • Geschlechterforschung.

Publikationen

  • Tiroler Privat(zimmer)vermietung. Dispositive Bedingungen. Subjekteffekte. Aneignungsweisen. Münster 2018. [erscheint im August!]
  • Über Institutionen und Personen „guten Willens“. Tourismus zwischen Gemeinwohl, Überzeugungen und Einzelinteressen. In: Rolshoven, Johanna/Schneider Ingo (Hg.): Dimensionen des Politischen. Ansprüche und Herausforderungen der Empirischen Kulturwissenschaft. Berlin 2018, S. 399-407.
  • „Ein bisschen falsch sein muss man ja!“ Logiken der Gastlichkeit als emotionale Vorgaben. In: Beitl, Matthias u.a. (Hg.): Emotional Turn?! Europäisch ethnologische Zugänge zu Gefühlen & Gefühlswelten. Wien 2016, S. 227-238.
  • „Normale Leute“. Tiroler Privat(zimmer)vermietung, Tourismus als Dispositiv und die Aneignung von Subjektivität. Dissertation. Innsbruck 2015.
  • „Und trotzdem ist sie manchmal bei Serviettenfaltkursen stehen geblieben“. #Frau #Tourismus #Bedürfnisse verhandeln. In: aep informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 41 (2014), Heft 4, S. 22-26.
  • Interessen an der Sommerfrische. Über instruktive Bilder, Gegenentwürfe und harmlose Hoffnungsträger. In: Brigitta Schmidt‐Lauber (Hg.): Sommer_frische. Bilder. Orte. Praktiken. Wien 2014, S. 143‐170.
  • „Wir müssen immer versuchen, der Vermieterin die Arbeit zu erleichtern.“ Subjektivierungsprozesse, Arbeit, touristische Dienstleistungs‐Praktiken ‒ das Beispiel Privatvermietung Tirol. In: Seifert, Manfred (Hg.): Die mentale Seite der Ökonomie. Gefühl und Empathie im Arbeitsleben. (Kleine Schriften zur sächsischen Geschichte und Volkskunde, Bd. 31). Dresden 2014, S. 91‐107.
  • Tiroler Privatvermietung: „Und sie waren das alle so gewöhnt“/Tyrolean B&Bs, Voyage: Jahrbuch für Reise- & Tourismusforschung 10 (2014), S. 137-146.
  • „Das hat mich ausgehoben“ Ekel, Wissensordnungen und touristische Beherbergung. In: Schweizerisches Archiv für Volksunde 109 (2013), S. 183-201. (Zweitveröffentlichung in: bricolage. Innsbrucker Zeitschrift für Europäische Ethnologie, Nr. 8).
  • […] man ist halt still gewesen. Vom Schweigen privater Beherbergerinnen zur Vielstimmigkeit des Nicht‐Diskursiven. In: Kuckuck. Notizen zur Alltagskultur 2012, Heft 1, S. 42‐47.

Vorträge und Workshops

  • Care-Regime: Zur Vernutzung informeller Arbeit und warum „wir“ darüber reden müssen. Referat im Rahmen der Vortragsreihe „Frauen und  Männer im Gespräch“ (Gleichstellungsstelle der Fern-Universität Hagen in Kooperation mit dem Emil Schumacher Museum) am 13. März 2018 in Hagen.
  • Care-Arbeit – zur Logik innerfamiliärer Tauschgeschäfte: Motive, Symptome und Effekte. Vortrag beim 41. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv) vom 20. bis 23. September 2017 in Marburg: Wirtschaften. Kulturwissenschaftliche Perspektiven.
  • „Das Politische: Felder zwischen Gemeinwohl, Überzeugungen und Einzelinteressen? Über Institutionen und Personen „guten Willens“. Vortrag bei der 28. Österreichischen Volkskundetagung vom 25. bis 28. Mai 2016 in Graz: Dimensionen des Politischen. Ansprüche und Herausforderungen der Empirischen Kulturwissenschaft.
  • Wir wollen, wir können, wir werden …  „Euer“ Problem mit dem Selbstbewusstsein? Vorträge und Workshops zur Rückvermittlung von Ergebnissen aus dem Dissertationsprojekt zur Tiroler Privatvermietung. Durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Tourismus der Landesregierung Tirol und dem Verband der Tiroler Privatvermieter. Pilotveranstaltung am 18. Mai 2016 in Zams.
  • Authentizität als Feld-Kategorie. Feld-Begriffe ernst(er) nehmen. Vortrag beim HabilitandInnenkolloquium 2016: doing authenticity – Herstellung des Echten. ARGE „Kulturelle Dynamiken“ der Österreichischen Forschungsgemeinschaft in Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“ der Universität Innsbruck am 13. Mai 2016 an der Universität Innsbruck.
  • „Weil sie Angst hatten, dass sie dort bestohlen und ausgenommen werden!“ Tourismus als Dispositiv: Gelernte (Un-)Sicherheit, gewordene Rationalität, gefühlte Autonomie … Vortrag bei der Tagung: Der Alltag der (Un)Sicherheit. Ethnographisch-kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die Sicherheitsgesellschaft. 06. bis 07. November 2015 in Graz.
  • „Und trotzdem ist sie manchmal bei Serviettenfaltkursen stehen geblieben.“ Frau. Tourismus Tirol. Bedürfnisse verhandeln“. Vortrag und Ausarbeitung/Leitung von Workshops bei der Tagung „Tourismus und Regionalentwicklung in Tirol. Vorsorgende Perspektiven“, 08. April 2014 in Innsbruck.
  • Zum Narrativ der Nutzung emotionalen Kapitals: „Ein bisschen falsch sein muss man ja!“ Vortrag bei der 27. Österreichischen Volkskundetagung. Emotional turn?! Kulturwissenschaftlich- volkskundliche Zugänge zu Gefühlen & Gefühlswelten. 29. Mai bis 1. Juni 2013.
  • „Wir müssen immer versuchen, der Vermieterin die Arbeit zu erleichtern“ – Subjektivierungsprozesse, Arbeit, touristische Dienstleistungs-Praktiken. Vortrag bei der 16. Arbeitstagung der Kommission Arbeitskulturen der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde. Die mentale Seite der Ökonomie: Care-Management, Gefühl, Empathie. 21. bis 23. März 2013 in Dresden.
  • Was bin ich? Oder: Das Subjekt als Leerstelle? Workshop „Subjektbegriffe der Europäischen Ethnologie“. 10. Bis 12. Dezember 2012 an der Georg-August-Universität Göttingen.
  • Verhältnisbestimmungen: Das Dispositiv-Modell als kulturanalytisches Konzept für die Tourismusforschung. Vortrag bei der 10. Tagung der Kommission für Tourismusforschung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde. Mobilitäten. Für einen Paradigmenwechsel in der Tourismusforschung. 20. bis 22. September 2012 in Graz.